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        Es war trocken und kalt. Der Wind wehte uns um die Ohren und ganz entfernt hörten wir das Rauschen der See. Der Geruch des Meeres stieg uns in die Nase und das Kreischen der Möven begleitete uns. Endlich waren wir angekommen, an unserem Happyplace. Sankt Peter-Ording (SPO) hatte uns wieder. Wir genossen die Weite und Klarheit und „nordeten“ uns ein – wie mein Mann gerne zu sagen pflegt.
        Zuletzt waren wir im Frühjahr 2015 in Sankt Peter-Ording (SPO). Die Landschaft und das Strandgut mit seinem wunderbaren Restaurant Deichkind hatten uns damals so begeistert, dass wir nun Anfang Dezember wieder unseren Paarurlaub dort verbrachten. Vier Tage, nur wir beide. Nichts tun, nicht kümmern, nichts müssen – einfach fantastisch.
        Ich hätte nie gedacht, dass SPO im Dezember so schön ist. Ich hatte es mir nass, eisig, stürmisch und ziemlich ungemütlich vorgestellt. Statt dessen war es einfach nur kühl und wunderbar. Es war trocken und so zog es uns den ganzen Tag raus ans Meer. Wir liefen Kilometer um Kilometer über den Strand. Gingen über die Deiche, wanderten durch kleine Wälder und fanden in den vier Tagen wieder schneller zu uns selbst als irgendwo anders auf dieser Welt. Solche Orte zu haben und an die immer wieder zurück kehren zu können ist ein Geschenk. Sich in der Zwischenzeit Bilder von diesem Platz anschauen zu können ist aber ein kleiner Trost. Zumindest schaffen sie es, diesen Frieden und die Freiheit, die Leichtigkeit und Ruhe von damals zu speichern und das ist unbezahlbar.

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